Weltraum-ABC: O ... wie Orion-Nebel

06. Juni 2014

Auch Sterne müssen irgendwo herkommen: Sie entstehen in großen Gas- und Staubwolken im Weltall. Dort ballen sie sich nach und nach zusammen.

Dadurch wird es in ihrem Inneren immer heißer. Irgendwann zündet das Sternenfeuer - und sie fangen an zu leuchten. Solche Wolken nennt man darum auch Sternen-Nester. Eines der bekanntesten ist der Orion-Nebel. Er heißt so, weil er sich im Sternbild Orion befindet.

Diese Sternenfabrik kannst du in dunklen Nächten sogar mit bloßem Auge sehen. Allerdings schimmert der Nebel nur schwach als milchiges Fleckchen. Auf den Aufnahmen mit großen Fernrohren leuchtet er hingegen schön bunt. Im Orion-Nebel strahlen mehrere junge, heiße Sterne die Gaswolke an - dadurch leuchtet sie.

Viele Sterne im Orion-Nebel sind erst eine Million Jahre alt. Für einen Stern ist das wenig. Unsere Sonne zum Beispiel ist rund viereinhalb Milliarden Jahre alt. Sie ist also mehr als viereinhalbtausend Mal älter.

In der Milchstraße gibt es viele Sternenfabriken wie den Orion-Nebel. Die Milchstraße ist ein gigantisches Sternensystem. Auch unsere Erde gehört zur Milchstraße. Trotz der vielen Sternen-Nester ist die Produktion sehr langsam: Astronomen schätzen, dass in der Milchstraße nur etwa ein neuer Stern pro Jahr entsteht.

dpa.

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