Weltraum-ABC: K ... wie Komet

12. Mai 2014

Helle Punkte mit leuchtendem Schweif - Kometen gehören zu den aufregendsten Erscheinungen am Nachthimmel. Dabei sind es eigentlich nur kleine Brocken aus Gestein und Eis.

Kometen sind nur wenige Kilometer groß. Doch wenn so ein Komet der Sonne nahe kommt, taut er an und bildet manchmal einen langen Schweif. Der Schweif kann über große Teile des Himmels ziehen. Er wird bis zu 300 Millionen Kilometer lang. Darum werden Kometen auch Schweifsterne genannt.

Der Schweif besteht aus Staub und Gas aus dem schmelzenden Kometenkern. Der Schweif wird nicht vom Fahrtwind des Kometen geformt - im Weltall gibt es schließlich keinen Fahrtwind. Stattdessen pustet Sonnenwind den Schweif vom Kometenkern weg. Sonnenwind ist ein dünner Strom von kleinen Teilchen, den die Sonne ständig ins All hinaus schleudert. Der Schweif zeigt also immer von der Sonne weg.

Kometen sind uralt. Manche Leute nennen sie auch «Eisberge des Weltraums». Sie sind vor etwa 4,5 Milliarden Jahren entstanden. Damals bildeten sich auch die Planeten unseres Sonnensystems. Kometen könnten also einiges über die Entstehung unseres Sonnensystems verraten. Das macht sie für Forscher besonders interessant. Noch in diesem Jahr soll daher die europäische Raumsonde «Rosetta» auf einem Kometen landen und ihn genau untersuchen.

dpa.

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