Lichtgeschwindigkeit

01. April 2009

Alles im All braucht Zeit, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Und nichts und niemand im Universum ist schneller als das Licht. Am schnellsten saust es durch den luftleeren Raum - mit beinahe 300 000 Kilometern pro Sekunde. Das sind mehr als eine Milliarde Kilometer pro Stunde! Man nennt diese Geschwindigkeit Lichtgeschwindigkeit. Es ist schwierig, solch ein Tempo überhaupt zu messen - man kann schließlich nicht einfach mit der Stoppuhr einem Lichtstrahl folgen.

Der italienische Astronom Galileo Galilei versuchte es so: Er schnappte sich einen Helfer. Beide nahmen eine Laterne und kletterten auf zwei Hügel, die ein paar Kilometer auseinanderlagen. Galileo ließ seine Laterne kurz aufblitzen. Der Assistent sollte das Gleiche tun, sobald er Galileos Lichtblitz sah. Galileo wollte dann stoppen, wie lange es dauerte, bis er das Licht vom anderen Hügel sah. Gute Idee, klappte aber nicht. Denn das Licht ist dafür viel zu schnell. Der heute gültige Wert der Lichtgeschwindigkeit wurde im Labor bestimmt.

Die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, nennt man ein Lichtjahr. Ein Lichtjahr sind rund 9500 Milliarden Kilometer. In der Astronomie ist das Lichtjahr ein beliebtes Längenmaß. Mit ihm lassen sich sehr große Entfernungen ausdrücken. Von der Sonne bis zum Mittelpunkt unserer Galaxie sind es 25 000 Lichtjahre. Und von der Erde bis zu dem Stern, der uns nach der Sonne am nächsten ist, braucht das Licht etwa 4,3 Jahre. Der Stern heißt Proxima Centauri. Und er ist also 4,3 Lichtjahre entfernt.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG