Wie wir Hunde verstehen können

08. Oktober 2021

Bellen, Schwanzwedeln oder knurren: Was wollen Hunde uns damit eigentlich sagen? «Hunde können nicht wie wir mit Worten sprechen. Sie nutzen vor allem ihre Körpersprache», sagt Claudia Peter-Plum. Sie macht einen Hunde-Podcast für Kinder und bringt Kindern zum Beispiel bei, wie man die Sprache der Hunde lesen kann. Das ist nicht immer ganz einfach, sagt sie.

«Wenn der Hund Angst hat, macht er sich klein, duckt sich, wendet den Kopf ab und klemmt die Rute ein», sagt Claudia Peter-Plum. Einen ängstlichen Hund sollte man in Ruhe lassen und auf keinen Fall bedrängen. Das gilt auch, wenn ein Hund ärgerlich wird. «Dann macht er sich groß und steif. Er stellt die Rute auf, schaut sein Gegenüber an und knurrt. Das kann ein deutliches Drohzeichen sein: Stopp! Komm mir nicht zu nah.»

Ein entspannter Hund hat eine lockere Körperhaltung. Das Maul ist vielleicht etwas geöffnet und die Zunge hängt heraus. «Freut sich ein Hund ganz doll, bewegt sich so ein bisschen springend», sagt Frau Peter-Plum. Er wedelt mit dem Schwanz. Manchmal wackelt auch der ganze Hintern mit.

Schwanzwedeln kann aber auch eine andere Bedeutung haben. Ein Hund macht das zum Beispiel auch, wenn er unsicher oder aufgeregt ist. Das hängt immer von der Situation ab, sagt die Expertin. Wenn du diese selber nicht einschätzen kannst, frag am besten einen Erwachsenen.

Außerdem solltest du den Hund sehr genau beobachten. Ein Beispiel: Du streichelst einen Hund, er wendet aber den Kopf ab und möchte gehen. «Das sind schon feine Signale, mit denen der Hund sagt, dass er das gerade nicht möchte», sagt Claudia Peter-Plum. Man muss unbedingt akzeptieren, wenn ein Hund seine Ruhe haben möchte.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2021
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG