Wichtiges Heft für deine Gesundheit

14. Mai 2021

Mal kann man sie einfach schlucken, mal ist ein Piks mit einer Spritze nötig. Die Rede ist von Impfungen. Schon wenige Wochen nach der Geburt steht für Babys in Deutschland die erste Impfung an. Das ist auch der Zeitpunkt, wenn der Arzt oder die Ärztin ein kleines Heftchen ausstellt: den Impfpass.

Das meist gelbe Heft sollte man ein Leben lang aufbewahren. Denn darin stehen wichtige Infos. Ärzte tragen dort jede Impfung ein, die ein Mensch in seinem Leben bekommt. So weiß man immer genau Bescheid, gegen welche Krankheiten man geschützt ist. Man selbst oder ein Arzt kann außerdem nachsehen, ob Impfungen aufgefrischt werden müssen, damit sie gut wirken.

Der gelbe Impfpass ist immer gleich aufgebaut. Innen ist Platz für Aufkleber mit dem Namen des Impfstoffs, außerdem für Eintragungen und Stempel von Arztpraxen. Damit man auch in anderen Ländern etwas damit anfangen kann, ist der Pass in drei Sprachen verfasst: Deutsch, Englisch und Französisch. Außerdem findest du vorne drauf ein Zeichen: eine Weltkarte und davor ein Stab, um den sich eine Schlange windet. Das ist das Zeichen der Weltgesundheitsorganisation. Die Organisation hat die Regeln für den Impfpass festgelegt.

In dem Pass werden natürlich auch die Impfungen gegen das Coronavirus vermerkt. Das macht die Impfpässe gerade besonders wichtig. Wer etwa in den Urlaub oder ins Restaurant will, kann damit beweisen: Ich bin geimpft! Die Menschen brauchen dann oft zum Beispiel keinen Corona-Test machen.

Das führt jedoch zu einem Problem: Einige Leute benutzen gefälschte Impfpässe. Sie haben dann keine Impfung gegen Corona, aber tun in ihrem Impfausweis so. So wollen sie die Corona-Regeln umgehen. Fachleute wollen deswegen einen digitalen Impfpass einführen, der nicht so leicht zu fälschen ist. Ob das aber bis zu den Sommerferien klappt, ist unklar.

dpa.

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