Weit reisen, um gemeinsam zu demonstrieren

21. Juni 2019

Schon seit einigen Monaten demonstrieren Schüler für mehr Klimaschutz. In vielen Städten auf der ganzen Welt gehen Kinder und Jugendliche immer freitags dafür auf die Straße.

Sie fordern, dass Politiker und Politikerinnen mehr für die Umwelt tun sollen. Denn die Erde erwärmt sich und das hat für viele Regionen auf der Welt keine guten Folgen. Zum Beispiel steigt der Meeresspiegel an und an einigen Orten werden Dürren immer häufiger.

Wenn es um Klimaschutz geht, treffen sich häufig Politiker oder Fachleute aus verschiedenen Ländern der Welt. So ähnlich hatten es nun auch Schülerinnen und Schüler geplant. Statt nur aus einer Stadt oder Region kamen am Freitag viele Tausende Leute aus verschiedenen Ländern zusammen, in Aachen im Westen Deutschlands. Praktisch dabei: Die Stadt liegt nahe der Grenze zu den Niederlanden und Belgien. Teilnehmer kamen aber etwa auch aus Frankreich und der Schweiz.

«Die Klimakrise macht keinen Halt vor Grenzen, deswegen machen wir auch keinen Halt vor Grenzen», sagte eine Organisatorin der großen Demonstration. Seit März hätten sie alles organisiert. «Das waren sehr viele Stunden telefonieren und Nachrichten schreiben.»

Am Freitag liefen die Leute dann von verschiedenen Orten in Aachen zu einem gemeinsamen Treffpunkt am Fußballstadion. Das waren so viele, dass Busse und Autos in der Innenstadt kaum noch fahren konnten.

Auf der Demonstration wurden Reden gehalten und es traten auch Musiker auf. Viele Jugendliche hielten selbst gebastelte Plakate hoch. Darauf standen Sprüche wie etwa: «Die Dinos dachten auch, sie hätten Zeit» oder «Das Klima ist aussichtsloser als meine Mathenote».

Mit der großen Demonstration wollen die Schüler Aufmerksamkeit für den Klimaschutz erregen. Deswegen sei es super, dass so viele gekommen sind, sagte eine Organisatorin.

dpa.

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