Wälder und Felder in Flammen

26. Juli 2022

Wochenlang hat es nicht genug geregnet. In vielen Gegenden sind die Böden viel zu trocken. So können Waldbrände leicht entstehen.

Gerade qualmt und brennt es auch bei uns in Deutschland. Die Feuerwehr und andere Einsatzkräfte kämpfen im Süden des Bundeslands Brandenburg und in einem Nationalpark in Sachsen gegen meterhohe Flammen.

Vor Ort wurde der Katastrophen-Alarm ausgerufen. “Das macht man, damit man schneller Entscheidungen treffen kann„, erklärt die Fachfrau Silvia Oestreicher. „Die Leute der Freiwilligen Feuerwehren können dann etwa schneller von ihren Arbeitsplätzen zum Einsatz gerufen werden.“

Nun arbeiten alle zusammen: Neben der Feuerwehr sind auch die Polizei, die Bundeswehr und das Technische Hilfswerk dabei. Die Fachleute versuchen mithilfe von Löschfahrzeugen, Wasserwerfern und auch Hubschraubern die Brände unter Kontrolle zu bekommen. „Das braucht viel Planung“, erklärt die Fachfrau. „Die Einsatzkräfte müssen wissen, woher sie Wasser beziehen oder auf welchen Waldwegen sie an die Flammen herankommen.“

In einigen Ortschaften wurden auch Siedlungen evakuiert. Das heißt: Die Leute mussten ihre Häuser verlassen und wurden an einem sicheren Ort untergebracht. „Das macht man vorsichtshalber, wenn Feuer oder Rauch einer Ortschaft zu nahe kommen könnten“, erklärt Silvia Oestreicher. Die Anwohner wurden über Radio, Fernsehen und Apps auf dem Smartphone informiert. In den betroffenen Orten sind die Einsatzkräfte auch von Tür zu Tür gegangen, damit alle Bescheid wissen.

Wann die Brände unter Kontrolle sein werden, lässt sich nicht sagen. Winde aus verschiedenen Richtungen können dafür sorgen, dass die Feuer sich rasch weiter ausbreiten. Darauf müssen die Feuerwehrleute nun besonders aufpassen.

© dpa-infocom, dpa:220726-99-162926/2

dpa.

© VRM GmbH & Co. KG 2022
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG