Viel zu erforschen

01. Juni 2022

Im Saftkarton steckt davon etwas. In einem Computerspiel ist es auch. Während der Corona-Pandemie hat man viel davon gebraucht. Was hier gemeint ist? Die Rede ist von MINT oder auch bestimmtem Wissen. Die Abkürzung steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Einige dieser Fächer hast du schon in der Schule kennengelernt. Auch später sind sie wichtig. Denn in diesen Bereichen arbeiten immer mehr Menschen. Solche Fachleute werden gebraucht.

Denn es ist so: Vieles aus unserem Alltag ist nur wegen MINT möglich. Zum Beispiel ein Saftkarton: Profis müssen spezielles Material auswählen, sich eine platzsparende Form überlegen und einen Verschluss entwickeln, mit dem der Saft nicht direkt ausläuft. Um Computerspiele zu programmieren, braucht man Informatik-Wissen, etwa spezielle Computersprachen. Die ganzen Corona-Schnelltests, die du für die Schule gemacht hast und vielleicht die Impfung wurden von Menschen mit MINT-Berufen entwickelt.

Es geht dabei nicht ganz streng um die vier Fächer. Es passt nur nicht alles in eine Abkürzung rein. Tatsächlich gehören sehr viele Berufe dazu: auch Astronauten oder Meeresforscher zum Beispiel. In der Klimaforschung sind MINT-Fächer auch sehr wichtig, um neue Lösungen gegen die Erwärmung der Erde zu finden.

Schulen bieten auch manchmal Aktionen zu MINT-Fächern an. Es gibt auch Wettbewerbe oder Veranstaltungen an sogenannten Kinderunis. Dahinter steckt der Gedanke, möglichst viele Kinder und Jugendliche für diese wichtigen Themen zu interessieren.

Auch Politikerinnen und Politikern haben das im Blick. Am Mittwoch hat deswegen die Ministerin für Bildung zu einem Treffen von Fachleuten eingeladen. Davor versprach sie, 45 Millionen Euro auszugeben, damit es mehr Angebote dazu etwa in Grundschulen gibt.

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dpa.

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