Schmale und kaputte Radwege machen Probleme

09. April 2019

Mit dem Fahrrad auf einem schönen Weg durch den Wald fahren. Das macht Spaß und ist gesund! Doch wer in der Stadt mit dem Rad unterwegs ist, fühlt sich häufig nicht so wohl. Das kam bei einer aktuellen Studie heraus, die Fahrrad-Experten vorgestellt haben.

Doch warum ist das so? Weil es in vielen Städten Probleme gibt: «Radwege sind etwa viel zu schmal oder schlecht gepflegt», erklärt ein Fahrrad-Experte. Viele Strecken haben zum Beispiel Schlaglöcher oder sind holperig.

«Manche Radwege enden plötzlich und gehen dann auf der Hauptstraße weiter - etwa an Kreuzungen», erklärt der Experte. Das kann nicht nur gefährlich werden. Manchmal geraten Autofahrer und Radfahrer an solchen Stellen auch in Streit. Deshalb sollten Radwege besser geplant werden.

Ein anderes Problem: Parkende Autos verhindern manchmal, dass Radfahrer Autos oder Fußgänger rechtzeitig sehen. Außerdem werden die Fahrräder leichter übersehen.

«Oft haben Fahrradfahrer in Städten zu wenig Platz», sagt der Experte. Doch es gibt auch fahrradfreundliche Städte. In der Stadt Bremen zum Beispiel fühlen sich viele Radfahrer sicherer. Auch das kam bei der Studie heraus.

Die Ergebnisse sollen Politikern und Städteplanern Tipps geben, wie sie die Lage für Radfahrer verbessern können. Die Experten fordern etwa, Radwege und Straßen voneinander zu trennen. Dann würden Radfahrer nicht mehr auf der Straße neben den Autos fahren. Sie könnten stattdessen auf einem abgetrennten, farblich markierten Weg fahren.

dpa.

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