Schillernde Schätze aus dem Meer

23. September 2021

Der Perlenzüchter schiebt vorsichtig eine Pinzette in eine handgroße Muschel. Mit viel Fingerspitzengefühl setzt er damit ein kleines, rundes Stück Muschelschale hinein.

Dieses Stückchen wirkt auf die Muschel wie ein Eindringling. Um sich davor zu schützen, ummantelt es die Muschel mit Perlmutt. Aus diesem Material bestehen Perlen etwa für Schmuck.

Die Muschel produziert die Perle im Meer. Bis sie fertig ist, vergehen zwei bis vier Jahre. Nach der Ernte der Perle muss die Muschel aber nicht sterben. Der Züchter erklärt: «Eine junge Muschel, der es gut geht, kann bis zu drei Mal benutzt werden.»

Tausende Muscheln zählt seine Zucht. Sie liegen aufgereiht im warmen Wasser einer kleinen Bucht des Landes Thailand. Wegen Corona kamen zuletzt weniger Urlauber in das südostasiatische Land. «Wir haben so gut wie kein Einkommen mehr», sagt der Perlenzüchter. Er hofft, dass bald wieder mehr Menschen kommen, um seine schillernden Schätze zu kaufen.

dpa.

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