Schiffe heben und senken

08. Juni 2021

Wie eine riesig große Badewanne liegt sie in der Landschaft. Bei diesem Bauwerk handelt es sich um die Schleuse Lehmen am Fluss Mosel. Der Fluss fließt durch den Westen von Deutschland.

Allerdings ist in der Wanne gerade kaum Wasser. Die Schleuse ist trockengelegt, weil sie geprüft und gereinigt wird. Wo nötig, wird sie auch repariert. Das dauert ein paar Tage. So lange ist sie für Schiffe gesperrt.

Wer genau hinschaut, sieht neben der Schleuse eine Staustufe. Davor liegt der Fluss höher als dahinter. So wird der Fluss aufgestaut, damit er tiefer und somit für die Schiffe besser befahrbar ist.

Um die Staustufe zu überwinden, brauchen die Schiffe die Schleuse. Ist sie ganz mit Wasser gefüllt, können sie oben reinfahren. Dann wird Wasser rausgelassen, und die Schiffe senken sich. Wenn der Wasserstand auf gleicher Höhe ist wie der Fluss unterhalb der Schleuse, wird das Tor geöffnet. Nun können die Schiffe rausfahren.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2021
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG