Raketen gegen Raketen

13. Mai 2021

Laute Sirenen heulen in den Städten. Am dunklen Nachthimmel leuchten immer wieder helle Kugeln und Streifen. Explosionen sind zu hören. In dem Land Israel und den angrenzenden Palästinenser-Gebieten herrscht gerade Angst und Wut.

Die hellen Punkte am Himmel sind Raketen. Viele von ihnen kommen aus einem kleinen Gebiet an der Grenze zu Israel. Das Gebiet der Palästinenser wird Gazastreifen genannt. Es liegt wie Israel im Nahen Osten am Mittelmeer.

Seit Montag sollen aus dem Gazastreifen mehr als 1600 Raketen abgeschossen worden sein. Manche davon schlugen in Häusern in Israel ein und verursachten schwere Schäden. Auch Menschen sind schon durch den Beschuss gestorben. Viele Raketen konnten auch abgewehrt werden.

Dabei hilft Israel ein besonderes System. Auf Deutsch heißt es Eisenkuppel und funktioniert so: Radar-Stationen erkennen anfliegende Raketen. Computer berechnen, wohin die Geschosse fliegen. Würden sie in Wohngebieten einschlagen, werden Abfangraketen abgeschossen. Sie explodieren nahe der feindlichen Raketen und zerstören sie.

Mehrere Hundert Raketen wurden so schon abgefangen. Doch sicher sein können sich die Menschen in Israel nicht. Wenn die Sirenen losgehen, müssen sie Schutz suchen. Dafür haben sie teilweise weniger als eine Minute Zeit.

Auch im Gazastreifen sind viele Menschen in Not. Sie leben dort seit Jahren eingeengt unter schlechten Bedingungen. In den vergangenen Tagen beschoss die israelische Armee Ziele im Gazastreifen, vor allem aus der Luft. Auch dabei kamen Menschen ums Leben.

Den schwierigen Konflikt in der Region gibt es schon seit mehr als 70 Jahren. Dabei geht es vor allem um zwei Völker: Juden und Palästinenser. Vertreter aus anderen Ländern versuchen nun erneut, in dem Konflikt zu vermitteln.

dpa.

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