Neue Regeln über Ostern

23. März 2021

Die Ansteckungen mit dem Coronavirus gehen seit Monaten rauf und runter. Gerade infizieren sich wieder sehr viel mehr Leute. Darunter sind auch einige, die dann schwer krank werden. Das wollen Politikerinnen und Politiker verhindern. Deshalb haben sie in der Nacht zu Dienstag neue Maßnahmen beschlossen. Da man bei den Regeln schnell den Überblick verlieren kann, haben wir hier das Wichtigste zusammengefasst:

LOCKDOWN: Seit kurz vor Weihnachten befindet sich Deutschland nun schon im strengen Lockdown (gesprochen: lockdaun), auch wenn in jedem Bundesland dafür etwas andere Regeln gelten. Das Ganze dauert also schon länger als drei Monate. Und es geht noch weiter. Der Lockdown wird um weitere drei Wochen verlängert. Bis zum 18. April. Ein paar Tage vorher wollen die Chefs und Chefinnen der Bundesländer und die Bundeskanzlerin darüber beraten, wie es danach weitergeht.

RUHETAG: «Wir haben das Virus noch nicht besiegen können, es lässt nicht locker», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Deswegen sollen über Ostern alle Menschen in Deutschland fünf Tage lang möglichst zu Hause bleiben und so wenig andere Menschen treffen wie möglich. Selbst Supermärkte werden schließen. Nur am Samstag dürfen sie öffnen. In Innenräumen dürfen sich zwei Haushalte treffen, wenn dabei nicht mehr als fünf Menschen zusammenkommen. Und: Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Ein kleines Familientreffen wäre also erlaubt.

URLAUB IN DEN OSTERFERIEN: Ein paar Tage an der Nordsee oder ein Ferienhaus irgendwo im Grünen: Auch in den Osterferien werden wir nicht in den Urlaub fahren können. Hotels und andere Orte zum Übernachten sollen in Deutschland geschlossen bleiben. Was viele Menschen aber gerade sehr ärgert: Ins Ausland zu fliegen ist zum Teil erlaubt, etwa auf die spanische Insel Mallorca. Nach den neuen Beschlüssen müssen aber alle Urlaubsrückkehrer einen Corona-Test machen. Zusätzliche Regeln gibt es für Reisende aus Risikogebieten. Wie eine Umfrage zeigt, wollen die allermeisten Deutschen aber gar nicht verreisen. Zu Hause ist es schließlich am sichersten.

dpa.

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