Mit einem Piks gegen das Coronavirus

27. Dezember 2020

Halberstadt/Berlin (dpa) - Ärmel hoch, ein kleiner Piks in den Oberarm, dann ist es schon vorbei. So läuft es ab, wenn man gegen das Coronavirus geimpft wird. Lange war darauf gewartet worden, nun startete das Impfen am Wochenende auch in Deutschland.

Eine 101 Jahre alte Frau war wohl die erste, die den Piks bereits am Samstag bekam. Ihr Name ist Edith Kwoizalla, und sie lebt in einem Pflegeheim in Sachsen-Anhalt.

Eigentlich sollte es in allen Ländern der Europäischen Union erst am Sonntag losgehen mit dem Impfen. So war es abgesprochen worden. Doch der Heimleiter wollte nicht länger warten. Die Europäische Union ist ein Zusammenschluss von 27 Ländern in Europa, auch Deutschland gehört dazu.

Weil es noch nicht genug Impfstoff für alle Menschen gibt, wurde ein Plan erstellt, wer zuerst dran ist. Das sind zunächst vor allem alte Menschen über 80 Jahre. Und auch Menschen, bei denen das Risiko sehr hoch ist, sich mit dem Virus anzustecken, zum Beispiel bestimmte Pfleger und Pflegerinnen in Krankenhäusern.

Bis Ende des Jahres sollen noch Hunderttausende Menschen den Impfstoff bekommen, sagte der Gesundheitsminister von Deutschland. Er heißt Jens Spahn. Im Sommer nächsten Jahres sollen dann alle Menschen in Deutschland, die das wollen, geimpft werden können.

An dem Coronavirus erkranken immer noch viele Menschen, auch in Deutschland. Deswegen sind hier gerade wieder die meisten Geschäfte geschlossen und man soll möglichst niemanden außer seiner Familie treffen, um sich und andere nicht anzustecken.

Überall auf der Welt hofft man, dass die Lage mit dem Impfen bald besser wird und das Leben wieder so wie vor Corona. Experten sagen: Es ist nicht sicher, ob das Virus so endgültig besiegt werden kann. Sie sagen aber auch, dass das Impfen eine große Wirkung haben wird.

dpa.

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