Mit drei Pferden durch Argentinien reiten

07. November 2021

Hohe Berge, weite Wiesen, Steppen und Wälder: In Argentinien in Südamerika gibt es viel zu sehen. Und genau das wollte Marcos Villamil. Er ist etwa 8600 Kilometer durch das große Land geritten, mehr als ein Jahr lang. «Ich hatte schon immer den Traum, diese Reise zu machen», sagt der 29-Jährige.

Marcos Villamil kommt aus Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. In den Ferien war er aber häufig auf dem Landgut der Familie. Dort lernte er das Landleben kennen und ritt seine eigenen Pferde zu.

Im vergangenen Jahr kündigte er seinen Job in einer Bank und machte sich mit drei Pferden auf den Weg zu einem langen Abenteuer. «Nach einem Ritt von zehn Tagen habe ich immer fünf Tage Pause gemacht, damit die Pferde sich erholen können», sagt Marcos Villamil.

In der Region Patagonien musste er dann genau planen, um an Essen und Wasser zu kommen. Denn in dem großen Gebiet leben nur wenige Menschen. «Manchmal habe ich tagelang keine anderen Menschen gesehen», erzählt Marcos Villamil. Einsam sei er aber nicht gewesen. «Ich habe intensiver gelebt, mich auf den Vogelgesang oder bestimmte Gerüche konzentriert», sagt er.

dpa.

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