Mit Maske und oft ohne

08. September 2022

Die Maske ist das sichtbarste Zeichen für die ganzen Corona-Probleme. Wann man sie aufsetzen muss und wann nicht, das änderte sich häufiger. Gründe dafür waren etwa, wie viele Menschen sich anstecken und wie viele inzwischen die schützende Impfung haben. Nun kommen wieder neue Regeln ab dem 1. Oktober. Darüber entschieden Politikerinnen und Politiker am Donnerstag. Hier zählen wir auf, was wichtig ist.

Bestimmer: Wer welche Regeln festlegt, ist unterschiedlich. Einiges bestimmen die Bundesländer, anderes die Regierung für das ganze Land. Überall gelten soll etwa: Wer zum Arzt geht, braucht eine FFP2-Maske. Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren reicht die OP-Maske. Wer ein Krankenhaus oder Pflegeheim betreten will, braucht zur Maske noch einen Test.

Schulen: Da entscheiden die Länder. Je nachdem, ob sich viele Menschen anstecken, kann auch im Unterricht wieder eine Maskenpflicht kommen, aber erst ab der 5. Klasse. Auch Tests könnten wieder vorgeschrieben werden. Eine Ministerin der Regierung riet den Bundesländern aber ganz von der Maskenpflicht ab. Sie sagte: „Die Schülerinnen und Schüler brauchen im neuen Schuljahr so viel Normalität wie möglich.“

Unterwegs: In die Bahn steigen und weiter wegfahren: Das soll auch ab Oktober nur mit Maske gehen. Im Nahverkehr aber entscheiden die Bundesländer, ob sie Masken in Bus und Bahn nötig finden. Sie können das auch etwa für Kinos oder Konzerte festlegen.

Ärger: Die Politikerinnen und Politiker im Bundestag sind sich nicht einig über die neuen Corona-Regeln. Einige finden sie etwa nicht klar genug. Die Partei CDU würde auch gern die allgemeine Maskenpflicht im Verkehr beenden. Eine Politikerin verteidigte die Regeln dagegen: „Für uns war und ist es wichtig, dass wir die Gesundheit aller Menschen in unserem Land bestmöglich schützen und die Vorkehrungen dafür schaffen, auf die kommenden Wellen reagieren zu können.“

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dpa.

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