Kostbarkeit im Boden

15. Juni 2020

In der Erde unter unseren Füßen befindet sich ein Schatz. Er ist nicht golden und besteht auch nicht aus klimpernden Münzen. Dieser Schatz ist nass und kühl: Grundwasser. Das Wasser aus Flüssen, Seen oder Regen sickert in den Untergrund und sammelt sich dort. Grundwasser brauchen wir zum Trinken oder etwa in der Landwirtschaft. Es ist also ziemlich kostbar.

Doch Naturschützer sagen: Das Grundwasser wird immer weniger. Das hat verschiedene Gründe: Es regnet in den letzten Jahren weniger. Außerdem steigt die Temperatur. Das bedeutet, dass Wasser schneller verdunstet und gar nicht mehr in den Boden einsickert. Außerdem wird Wasser an der Oberfläche aufgefangen und umgeleitet, um es an anderer Stelle für die Landwirtschaft zu nutzen. Das wird besonders oft mit Regenwasser gemacht. So trocknen die Böden aus.

Die Naturschützer fordern deshalb unter anderem: Regenwasser sollte dort versickern, wo es landet und nicht abgeleitet werden. Insgesamt sollten wir Menschen uns mehr ums Wasser kümmern, sagen sie.

dpa.

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