Keine Quasselbude

21. Januar 2020

Einige der wichtigsten Menschen der Welt befinden sich gerade an einem Ort. Unter ihnen sind Milliardäre, mächtige Politikerinnen und Firmenchefs. Ihr Treffen in dem Ort Davos in der Schweiz heißt: Welt-Wirtschafts-Forum.

Vier Tage lang reden die Reichen und Mächtigen dort darüber, welche Lösungen es für die aktuellen Probleme der Welt geben könnte. Ihr Ziel: «Den Zustand der Welt verbessern».

Aber geht das überhaupt? Können diese Männer und Frauen in ein paar Tagen die Welt verbessern? Sie reden dabei über so viele Dinge: den Klimawandel, Armut und Reichtum, bessere Unternehmen und Medizin. Unter ihnen sind Menschen wie die Klimaschützerin Greta Thunberg und Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Ein Experte findet, dass diese Treffen in Davos jedes Jahr etwas bringen. Er sagt: «Am besten und schnellsten lassen sich Lösungen finden, wenn man sich zusammen an einen Tisch setzt. Das ist nicht nur in der Familie oder unter Freunden so, sondern auch hier.»

Das Treffen gibt es nun schon seit 50 Jahren. In der Vergangenheit wurden bei dem Treffen immer wieder wichtige Dinge beschlossen: zum Beispiel ein Plan, durch den Hunderte Millionen Kinder geimpft wurden. So sind sie vor gefährlichen Krankheiten geschützt. Andere Pläne hingegen gingen schief.

In diesem Jahr wollen die Leute bei dem Treffen zwei Dinge beschließen: Erstens sollen bald überall auf der Welt Menschen lernen, mit intelligenten Maschinen umzugehen. Zweitens soll eine Billion Bäume gepflanzt werden, damit es der Umwelt besser geht.

Manche Leute wie Greta Thunberg finden jedoch: Bei den Treffen werde nichts oder zu wenig erreicht. Der Gründer des Weltwirtschaftsforums sagte deswegen am Dienstag: «Wir können nicht nur eine bessere Welt schaffen, wir müssen.» Er meinte, die 3000 wichtigen Leute bei dem Treffen sollten sich an die Arbeit machen. «Dies ist ein Arbeitstreffen, keine Quasselbude.»

dpa.

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