Kalt und kurz waschen

21. Januar 2020

Die Socken, der Lieblingspulli, die Hose: Fast jeden Tag landet schmutzige Kleidung im Wäschekorb. Ist der Korb voll, stecken Mama und Papa diese in die Waschmaschine.

Doch Waschen kann der Umwelt schaden. Denn dabei verbrauchen wir viel Wasser und Waschpulver. Und jeder Waschgang löst Stoffe aus der Kleidung. Bei dunkler Kleidung sind es unter anderem Farbstoffe. Das ist der Grund, warum schwarze Stoffe mit der Zeit verblassen.

Aber nicht nur das: Das Wasser spült auch sogenannte Mikrofasern aus den Textilien. Diese feinen Plastikteilchen gelangen dann mit dem Abwasser in die Umwelt - und über Flüsse in die Meere.

Ein Forscher sagt: Diese Mikrofasern machen mehr als ein Drittel aller Kunststoffe aus, die das Meer erreichen. Sie sind mit dem bloßen Auge nicht sichtbar, schaden aber Tieren und der Natur.

Was können wir dagegen tun? Die Forscher haben herausgefunden: Wenn wir kurz und bei niedriger Temperatur waschen, lösen sich weniger Mikrofasern aus der Kleidung. Auch seltener Waschen kann helfen.

dpa.

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