Jeden Abend ein Licht

10. Dezember 2020

Krapfen, Kartoffelpuffer, Kerzen: Wenn Juden das Lichterfest Chanukka feiern, gehört all das für viele dazu. An acht Abenden nacheinander zünden die Gläubigen eine Kerze mehr an. Deshalb sieht man gerade vor jüdischen Gotteshäusern oft riesige Kerzenleuchter. Am Freitagabend in der kommenden Woche soll dort das letzte Licht entzündet werden. Falls du dich wunderst: Manchmal gibt es an diesen Leuchtern eine neunte Kerze, mit der die einzelnen Lichter entzündet werden.

Die Lichter erinnern an ein Ereignis vor über 2000 Jahren. Damals wollten die Juden in der Stadt Jerusalem einen Tempel einweihen, der zuvor von Feinden zerstört wurde. Um Licht zu machen, gab es nur ein kleines Kännchen Öl. Das Öl hätte normalerweise einen Tag gereicht. Trotzdem soll das Licht ganze acht Tage geleuchtet haben. Ein Wunder! Auch das typische Chanukka-Essen soll an das Öl erinnern. Deswegen kommen Dinge auf den Tisch, die vorher in Öl ausgebacken wurden, also etwa Krapfen und Kartoffelpuffer.

dpa.

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