In die Wolken geguckt

18. April 2019

Dunkle Wolken ziehen über den Himmel. Es rumpelt und donnert. Und dann: ein Blitz! Blitze entstehen, wenn sich Teilchen in Wolken elektrisch aufladen.

Bis sich die Spannung plötzlich entlädt. Das sehen wir am Boden als Blitz.

Forscher haben nun genauer untersucht, was in Gewitterwolken vor sich geht. Sie konnten das Innere von Wolken betrachten, indem sie viele Antennen in mehreren Ländern zusammenschalteten. Auf diese Weise konnten die Wissenschaftler Neues über Gewitter und Blitze lernen.

Die Fachleute entdeckten in den Wolken bislang unbekannte Formen: sogenannte Nadeln. Diese Nadeln scheinen elektrische Ladung zu speichern und so die Wolken aufzuladen. Und das auch mehrfach hintereinander. «Daher kommt es aus einer Wolke zu wiederholten Blitzeinschlägen auf dem Boden», erklärte ein Forscher.

Mit dem neuen Wissen über Gewitterwolken wollen die Forscher in Zukunft vielleicht Blitzeinschläge vorhersagen können.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG