Immer weniger Eis rund um den Nordpol

02. April 2019

Richtig krass bitter kalt ist es im Winter im Norden von Russland. Bis zu minus 40 Grad Celsius! Da gefriert auch das Meer. Entlang der Küste des Arktischen Ozeans bildet sich dann Eis.

Ein starker Wind schiebt das Eis dann von der Küste Russlands hinaus in den Ozean. Ein Teil schwimmt Richtung Nordpol und dann weiter ans andere Ende des Arktischen Ozeans.

Früher war die ganze Arktis voll mit dickem Eis. Doch in den vergangenen Jahren wurde das Eis immer weniger und dünner. Forscher fanden nun heraus: Vier von fünf Eis-Schollen schmelzen schon, ehe sie im Zentrum des Arktischen Ozeans ankommen. Schuld daran ist die Erderwärmung.

Die Wissenschaftler sehen die Veränderung mit Sorge. Denn im Eis eingeschlossen sind auch Mineralien und Nährstoffe. Diese werden nun nicht mehr so weit transportiert, sondern sinken vorher schon ins Meer. Die Forscher wollen schauen, wie die Lebewesen in der Arktis darauf reagieren.

dpa.

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