Hoch hinaus auf den Strommast

06. März 2020

Damit bei uns Strom aus der Steckdose kommt, müssen manche Leute weit nach oben klettern. Das kann man zum Beispiel auf einem Foto aus dem Bundesland Sachsen-Anhalt sehen. Darauf arbeiten zwei Techniker an einem sehr hohen Strommast. Denn der wird gerade noch gebaut.

So etwas wie einen Aufzug hat der Mast allerdings nicht. Dabei ist er 50 bis 60 Meter hoch - ungefähr so wie ein Haus mit neun Stockwerken. «An den Masten gibt es kleine Steigeisen. An denen muss man nach oben klettern», erklärt ein Fachmann. Dabei sichern sich die Techniker immer mit mehreren Haken. So können sie nicht herunter fallen.

So ein Strommast wird in mehreren Schritten aufgestellt: Zuerst wird der unterste Teil gegossen, das Fundament. Darauf kann der Mast sicher stehen. Dann wird der Mast zusammen geschraubt. Auf dem Foto sieht man, wie die Techniker als letzten Schritt die Leiterseile auf hängen. Durch die wird später der Strom fließen. Einen Stromschlag kann dabei aber niemand bekommen: «Der Strom wird erst angestellt, wenn die Leiterseile hängen», erklärt der Fachmann.

dpa.

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