Hilfe für saure Seen

21. Februar 2019

Wenn jemand etwas Essig in ein Aquarium schüttet, haben es die Fische in diesem Wasser schwer. «Die meisten Organismen haben sich an saures Wasser nicht angepasst», erklärt ein Experte.

Auch in der Natur gibt es saure Gewässer. Solche Seen entstehen zum Beispiel, wenn beim Bergbau in der Nähe des Sees Erde aus tiefen Schichten an die Oberfläche kommt.

In dieser Erde ist oft viel Schwefel. An der Oberfläche kommt er mit Sauerstoff in der Luft in Kontakt. «Der Sauerstoff verwandelt diese Schwefel-Art dann zu Schwefelsäure. Das Ganze ist ein chemischer Prozess. Da reagieren also Stoffe miteinander», erklärt der Experte.

Diese Schwefelsäure gelangt dann etwa durch Regen in den See. Je mehr davon, desto schlimmer für die Natur. Meist sterben dann Tiere wie Schnecken, Krebse oder Muscheln, aber auch Fische.

Experten können dagegen etwas tun. Sie retten die Gewässer, indem sie Kalk in großen Mengen ins Wasser schütten. Der Kalk binde die Säure, sagt der Experte. Genau das soll in diesem Jahr in einigen Seen im Bundesland Sachsen gemacht werden.

dpa.

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