Halme für das Dach

17. Januar 2020

In dicken Bündeln landen die langen Halme auf dem Wagen. An den dicken Puscheln am Ende erkennt man: Es ist Schilfrohr, das da gerade geerntet wird. Zwar sehen die Halme hohem Getreide ähnlich, doch zum Essen sind sie nicht. Stattdessen nutzt man das Schilfrohr, um damit Dächer von Häusern zu decken statt mit Ziegeln.

Weil Schilfrohr in sumpfigem Gelände wächst, sieht man Häuser mit so einem Reetdach häufiger an den Küsten im Norden von Deutschland. Die Halme haben einige Vorteile: Sie sind leicht, dicht und schützen auch vor Wind. Das entdeckten Menschen schon vor Tausenden Jahren und bauten daraus Dächer. Heute geschieht das seltener, auch weil es viel Arbeit macht, ein Dach so zu decken.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2020
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG