Hände schütteln an besonderer Stelle

30. Juni 2019

Wenn sich Politiker treffen, suchen sie sich dafür häufig besondere Orte aus. Einen prächtigen Saal zum Beispiel. Oder einen Ort, der an ein wichtiges Ereignis erinnert. Das soll auch ein Zeichen dafür sein, welche Bedeutung das Treffen hat.

So ähnlich war das auch am Sonntag bei einer Begegnung zwischen dem Präsidenten der USA, Donald Trump, und dem Machthaber des Landes Nordkorea, Kim Jong Un. Es war erst ihr drittes Treffen überhaupt und der Ort dafür war außergewöhnlich: die Grenze zwischen den Ländern Nordkorea und Südkorea in Asien.

Die Politiker trafen sich in der «entmilitarisierten Zone». Der Begriff sagt aus, dass es dort keine Soldaten und keine Waffen gibt. In Südkorea und Nordkorea gibt es hinter dieser Zone aber auf beiden Seiten jede Menge Soldaten. Einfach über die Grenze zu gehen ist nicht möglich.

Denn vor Jahrzehnten gab es in Korea einen Krieg. In der Folge wurde das Land geteilt. Seitdem haben sich beide Hälften Koreas sehr unterschiedlich entwickelt. In Nordkorea werden zum Beispiel die Menschenrechte missachtet. Deshalb gibt es viel Kritik am Herrscher Kim Jong Un. Aber vor allem auch, weil sein Land im Besitz gefährlicher Waffen ist. Davon fühlen sich viele Länder bedroht.

Am Sonntag überschritt Donald Trump als erster US-Präsident die Grenze zu Nordkorea, um sich dort mit Kim Jong Un die Hand zu schütteln. Der Grund: Donald Trump will dafür sorgen, dass Nordkorea auf gefährliche Waffen verzichtet. Darüber wurde auch schon verhandelt. Doch bisher hat es noch keine Lösung gegeben. Donald Trump und Kim Jong Un trafen sich am Sonntag nur kurz. Aber sie machten aus, dass es bald wieder mehr Gespräche geben soll.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG