Gemeinsam die Alpen schützen

09. Mai 2019

Naturfreunde wandern und radeln gern in den Bergen. Kletterfans wollen noch höher hinaus und erklimmen die Gipfel. Darum zieht es viele Urlauber in die Alpen.

Die Alpen sind ein riesiges Gebirge in Europa. Sie erstrecken sich vom Mittelmeer im Südwesten bis hin zum Land Ungarn im Osten. Der höchste Berg auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien ist ungefähr 4800 Meter hoch. Für viele Pflanzen und Tiere sind die Alpen ein wichtiger Lebensraum.

Diesen Lebensraum zu schützen, darum kümmert sich unter anderem der Deutsche Alpenverein. Seine Mitglieder halten zum Beispiel Berghütten in Ordnung und pflegen Wanderwege. Der Alpenverein setzt sich auch für den Umweltschutz ein. Denn gerade die Alpen zeigen, wie stark sich unser Klima verändert.

«In den Bergen können wir deutlich sehen, wie der Klimawandel fortschreitet», sagt Melanie Grimm. Sie ist die Vizepräsidentin des Deutschen Alpenvereins. «Man kann beobachten, wie die Gletscher schmelzen. Manche sind zu einem Häufchen Schnee geschrumpft. Andere sind ganz verschwunden.»

Der Deutsche Alpenverein klärt die Menschen viel über den Umweltschutz auf. Wer im Verein etwa das Klettern erlernt, erfährt auch, wie man sich am besten in der Natur verhält. Dazu gehört etwa, wie man umweltschonend anreist, keinen Müll verursacht, oder Vögel nicht beim Brüten stört.

«Nur Menschen, die Bescheid wissen, können sich auch gut und sicher in den Alpen bewegen», sagt Melanie Grimm. «Darum versuchen wir, Sport und Naturschutz stets miteinander zu verknüpfen.» An diesem Donnerstag feiert der Deutsche Alpenverein seinen 150. Geburtstag.

dpa.

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