Es könnte schmutzig werden

28. August 2020

Donald Trump gegen Joe Biden! Im Land USA steht jetzt fest, welche beiden Kandidaten um die Präsidentschaft kämpfen. Die Entscheidung über den Sieger fällt auch bald. Bis dahin könnte es aber ein harter Wahlkampf werden.

Donald Trump ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und will es bleiben. Das hat er am Donnerstag in der Hauptstadt Washington klar gesagt. Er tritt bei der Wahl im November als Kandidat für die Partei der Republikaner an. Sein Gegner ist Joe Biden, von den Demokraten.

Viele Fachleute befürchten, dass der Wahlkampf schmutzig wird. Damit ist aber kein normaler Dreck gemeint. «Schmutzig in dem Sinne, dass mit vielen Lügen gespielt wird», erklärt der Experte Florian Böller. Die Kandidaten könnten ihren Gegner beschuldigen oder lügen.

Donald Trump gab in seiner Rede schon ein Beispiel. Er sagte Dinge über Joe Biden, die so nicht wahr sind. Zum Beispiel behauptete er, der würde als Präsident kein Geld mehr für die Polizei ausgeben. «Das stimmt einfach nicht», sagt der Experte. Aber wenn Menschen so eine Aussage glauben, werden sie vermutlich eher für Donald Trump stimmen.

Denn darum geht es für beide: In den Wochen bis zur Wahl möglichst viele Leute auf die eigene Seite zu ziehen. Dabei müssen die Kandidaten auch in möglichst vielen der 50 Bundesstaaten gewinnen.

In manchen Bundesstaaten ist schon klar, wie die Wahl dort ausgehen wird, erklärt der Experte. Die Leute in Kalifornien wählen eigentlich immer den Kandidaten von den Demokraten, diesmal also Joe Biden. In Alabama wird traditionell der Kandidat von den Republikanern gewählt, das wäre dann Donald Trump.

In einigen Bundesstaaten wechselt die Stimmung zwischen den Parteien aber öfter. Die nennt man «Swing States» (gesprochen: swing stäits), also schwingende Staaten. Die Stimmen dort entscheiden vermutlich am Ende, wer der neue Präsident der USA wird. Deshalb werden Donald Trump und Joe Biden da besonders viel Werbung für sich machen.

Wegen der Corona-Krise werden große Veranstaltungen aber wohl schwieriger. Deshalb meint Experte Florian Böller, dass Auftritte der Kandidaten im Fernsehen noch wichtiger sein werden als früher.

dpa.

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