Es glitzert und duftet

22. November 2021

Es duftet nach Reibekuchen, gebrannten Mandeln und Waffeln. Lichter glitzern in der Dunkelheit. Menschen spazieren in warmer Kleidung von Bude zu Bude. Dort wird zum Beispiel auch Kinderpunsch verkauft, um sich aufzuwärmen. Na klar, wir sind auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs. 

Seit Montag sind solche Märkte in vielen Städten und Orten in Deutschland geöffnet. Denn schon bald steht die Adventszeit vor der Tür. Bis Weihnachten sind es dann nur noch wenige Wochen.

Weihnachtsmärkte gibt es schon seit langer Zeit. «Weihnachtsmärkte sind ganz automatisch entstanden vor etwa 400 Jahren», sagt der Wissenschaftler Gunter Hirschfelder. Automatisch bedeutet: wie von selbst. Damals hätten die Menschen hier angefangen, sich an Weihnachten kleine Geschenke  zu geben. Das waren gläubige Christen. Sie wollten mit einem Geschenk an die Geburt vom Jesuskind erinnern, wie davon in der Bibel erzählt wird. Für die Menschen sei Jesus auch eine Art Geschenk gewesen, erklärt der Experte. 

Deswegen entstanden ganz kurz vor dem Weihnachtsfest kleine Märkte in der Nähe von Kirchen. Das war vor allem in Großstädten wie Dresden mit evangelischen Kirchen so. Vor oder nach dem Gottesdienst hätten Menschen Kleinigkeiten an den Marktständen eingekauft. Meistens sei das etwas zu essen gewesen, das sie dann verschenkten. 

Mit den Weihnachtsmärkten von heute seien die Märkte von damals aber nicht vergleichbar, sagt Herr Hirschfelder. Über die Jahrhunderte seien viele Städte größer geworden. Damit seien auch die Weihnachtsmärkte gewachsen. So wie heute sähen die Weihnachtsmärkte erst etwa seit 50 Jahren aus.

dpa.

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