Eis vom Wind geformt

22. Januar 2020

Eiszapfen sind zwar im Winter häufiger zu sehen, sind also beinahe normal. Trotzdem sind sie auch geheimnisvoll. Denn nicht alle Eiszapfen wachsen gerade nach unten. Einige formen Wellen oder hängen schräg und krumm herum.

Oft bildet sich ein Eiszapfen, wenn die Sonne Schnee oder Eis schmelzen lässt. Dann laufen Wassertropfen etwa von einer Dachkante nach unten. Wird es wieder kälter, gefriert der Tropfen auf seinem Weg. Das passiert zum Beispiel, weil die Sonne untergeht oder es Schatten gibt. Wenn Wind hinzukommt, können witzige Formen entstehen.

Besonders ungewöhnliche Eiszapfen konnte man gerade an einem riesigen See in Nordamerika sehen. Dort sahen einige aus wie krumme Möhren, andere wie ein gefrorener Vorhang. Denn an dem See weht oft ein starker Wind. So entstehen Wellen und Gischt, die das Geländer und Gegenstände am Ufer besprühen. Dort gefriert das Wasser - und hinterlässt beeindruckende Eiszapfen.

dpa.

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