Einem uralten Verbrechen auf der Spur

04. Juli 2019

Aus alten Knochen kann man unheimlich viel erfahren. Das haben gerade wieder Forscher bewiesen.

Die nahmen den versteinerten Schädel eines Menschen näher unter die Lupe. Um die 33 000 Jahre ist der schon alt.

Die Wissenschaftler untersuchten vor allem zwei Brüche an dem Schädel. Dabei fanden sie heraus: Der Mann hat sich damals nicht bei einem Unfall verletzt. Wahrscheinlich ist er erschlagen worden. Durch zwei Hiebe auf den Kopf. Und das womöglich von einem Linkshänder. Ihre Untersuchung veröffentlichten die Forscher in einer Fachzeitschrift.

Für die Forscher ist so ein Fund wie ein Schädel mit Verletzung spannend. Denn sie wollen anhand der Knochen nicht nur herausfinden, wie die Menschen damals ausgesehen haben. Sie wollen auch mehr darüber erfahren, wie die Menschen miteinander gelebt haben. Auch wenn es dabei wohl nicht immer friedlich zuging.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG