Ein Pikser gegen eine schlimme Krankheit

25. März 2019

Rötliche Flecken entstehen im Gesicht und hinter den Ohren. Von dort breiten sie sich über den Körper aus. Das bedeutet meist: Dieser Mensch hat sich mit der Krankheit Masern angesteckt. Damit das nicht passiert, werden die meisten Leute dagegen geimpft. Was dabei geschieht, erfährst du hier.

Was sind Masern?

Masern sind eine Erkrankung durch Viren. Hat jemand diese Krankheit, gelangen die Viren beim Sprechen, Husten und Niesen in die Luft. Atmet jemand anderes diese Luft ein, kann er sich leicht anstecken.

Wie wird die Krankheit behandelt?

Menschen mit Masern leiden oft unter Fieber, Husten und Schnupfen. Außerdem sind sie müde und haben Kopfschmerzen. Deswegen sollten sie sich ausruhen. Auch viel trinken hilft. Ein spezielles Medikament gegen Masern gibt es aber nicht. In manchen Fällen kann die Krankheit deshalb sogar tödlich sein. Damit man gar nicht erst krank wird, ist es wichtig, sich vorher gegen Masern impfen zu lassen.

Was passiert bei einer Masern-Impfung?

Ein Arzt spritzt abgeschwächte Masern-Viren in den Körper. «Diese Viren sind so schwach, dass sie keine Krankheit hervorrufen», sagt Marieke Degen. Sie arbeitet für Forschungsinstitut. «Der Körper hat trotzdem die Möglichkeit, das Virus kennenzulernen und Abwehrkräfte zu bilden.» Atmet man dann die echten Viren ein, kann der Körper sie bekämpfen - und man bleibt gesund.

Warum sind manche Leute nicht gegen Masern geimpft?

Manche wissen nicht, ob sie geimpft sind. Egal, ob Kinder oder Erwachsene: Alle sollten ihren Impfpass überprüfen, sagt Marieke Degen. Ein paar wenige Leute glauben auch, dass das Impfen andere Krankheiten auslöst. Doch das stimmt nicht. Viele Ärzte meinen nun: Wir sollten es zur Pflicht machen, dass alle Kinder geimpft werden.

Was passiert mit Kindern ohne Masern-Impfung?

In den vergangenen Tagen konnten einige ungeimpfte Kinder nicht zur Schule gehen. Denn an mehreren Schulen etwa im Bundesland Niedersachsen waren Kinder an Masern erkrankt. Mit dem Schul-Verbot sollte sichergestellt werden, dass sie sich nicht anstecken.

dpa.

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