Echt schwierige Weihnachten

23. Dezember 2020

Mit der ganzen Familie Geschenke auspacken, was Leckeres essen und den Tannenbaum bewundern. So möchten wohl die meisten Weihnachten feiern. Corona macht es aber diesmal komplizierter. Manche Leute haben sogar noch andere Schwierigkeiten.

IM KRANKENHAUS: Weihnachten im Krankenbett ist wirklich blöd. Doch manche Krankheiten müssen auch an Feiertagen gut behandelt werden, damit sie heilen. Zum Trost tauchte am Mittwoch ein Weihnachtsmann in einem Kinderkrankenhaus der Stadt Hamburg auf. Er stieg durch ein Fenster hinein und brachte Geschenke! «Für unsere kleinen Patientinnen und Patienten ist die Begegnung mit dem Weihnachtsmann immer ein wunderschönes Erlebnis», erzählte eine Mitarbeiterin.

IM LASTWAGEN: Tausende Lkw stehen hintereinander und kommen kein Stück vorwärts. Das passiert gerade an der Grenze zwischen Großbritannien und Frankreich. Denn die wurde zum Schutz gegen die Ausbreitung eines veränderten Coronavirus geschlossen. Jetzt sollen die Fahrer zwar Schnelltests bekommen. Aber ob die Zeit bis zu den Feiertagen reicht, um alles abzuladen und nach Hause zu kommen? Wenn nicht, sind die Fahrer an Weihnachten auf der Straße unterwegs.

IM GEFÄNGNIS: Zehntausende Menschen sitzen in Deutschland in Gefängnissen, weil sie etwas Falsches gemacht haben. Vermutlich fühlt sich eingesperrt in eine Zelle Weihnachten besonders einsam an. In der Stadt Bremen zum Beispiel haben aber Menschen Geld gespendet, damit Freiwillige Geschenke packen konnten. Nun bekommen dort 500 Gefangene Tüten mit Schokolade, Kaffee, Marzipan, Lebkuchen und einer Weihnachtskarte.

AUF DEM MEER: Seeleute sind oft monatelang unterwegs und deshalb oft Weihnachten nicht zu Hause. Corona hat die Lage teilweise noch schwieriger gemacht: So bleiben viele selbst in einem Hafen lieber an Bord, statt einen Ausflug zu machen, aus Sorge vor Ansteckung. In Bremerhaven hatten Freiwillige aber eine Idee: Sie bringen von den Seeleuten bestellte Waren zum Schiff und legen ein kleines Geschenk dazu. «Es ist ein Zeichen, dass wir an die Seeleute denken, die auch Weihnachten für uns die Waren transportieren», sagt einer der Helfer.

dpa.

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