Biegen, Zielen und Paddeln

04. Juni 2021

Fußball hier, Fußball da. Wer an den Wochenenden Fernsehen schaut, kann oft sehen, wie Männer hinter einem Ball herjagen. Andere Sportarten schaffen es nicht so oft auf den Bildschirm. Das ist am Samstag und Sonntag anders. Denn derzeit laufen die deutschen Meisterschaften in 18 Sportarten. Die ganze Riesen-Veranstaltung heißt Finals (gesprochen: feinäls). Mit dabei sind etwa Leichtathletik, Turnen und Schwimmen. Aber auch unbekanntere Sportarten sind am Start! Hier sind vier von ihnen.

KANU-POLO: Volle Kanne Action! Beim Kanu-Polo geht es heiß her. Die Sportlerinnen und Sportler paddeln in ihren Kajaks wild durchs Wasser und werfen sich den Ball zu. Ab und zu kippt jemand um und muss sich wieder hochrollen. Helm und Weste schützen die Männer und Frauen davor, wenn sie mal ein Paddel abbekommen. Das Tor zu treffen ist gar nicht so leicht: Es hängt zwei Meter über dem Wasser.

RHYTHMISCHE SPORTGYMNASTIK: Diese Sportart erscheint wie ein Mix aus Ballett und Turnen. Die Sportlerinnen biegen und drehen sich, sie springen und überschlagen sich elegant. Dabei führen die Frauen Seil, Reifen, Ball, Keule oder Band mit sich. Wettkämpfe gibt es auch in der Gruppe. Dann müssen die Sportlerinnen etwa den Reifen oder Ball akrobatisch fangen, den eine andere durch die Halle geworfen hat.

BOGENSPORT: Alle ins Gold! So lautet der Spruch bei den Bogenschützen. Sie zielen mit allen ihren Pfeilen nacheinander in die Mitte der Scheibe. Außen ist diese weiß, dann schwarz, dann blau, dann rot und dann gold-gelb in der Mitte. Bei den Finals schießen die Sportlerinnen und Sportler die Pfeile 40 bis 70 Meter weit. Die haben sicher gute Armmuskeln!

STAND-UP-PADDLING/SUP: Wer häufiger an einen Badesee geht, hat sicherlich schon einmal Stehpaddler gesehen. Die Frauen und Männer stellen sich dabei auf ein langes Brett und stechen mit dem Paddel ins Wasser. Auf Badeseen gleiten sie meist gemütlich dahin. Bei den Meisterschaften fahren die Sportlerinnen und Sportler geschwind. Beim Wenden an den Bojen geht es richtig eng zu - und manchmal fliegt auch jemand ins Wasser.

dpa.

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