Besser wissen, wen man wählt

03. September 2021

Soll man auf manchen Autobahnen weiterhin so schnell fahren dürfen wie man will? Und sollen auch Jugendliche wählen dürfen? Zu solchen Fragen gibt es verschiedene Meinungen. Auch die politischen Parteien in Deutschland beantworten diese Fragen unterschiedlich. Doch welche Partei passt am besten zu meiner Meinung?

Das fragen sich gerade viele Leute. Sie sind unsicher, welche Partei sie bei der Bundestagswahl am 26. September wählen sollen. Programme im Internet können da helfen. Wie etwa der Wahl-O-Mat.

Der funktioniert so: Auf der Internetseite des Wahl-O-Mats klickt man sich durch 38 Fragen. Man kann sie mit ja oder nein beantworten oder sich enthalten. «Wir haben die Wahlprogramme verglichen und dazu Themenbereiche erstellt», erklärt Pamela Brandt. Sie hat den Wahl-O-Mat mitentwickelt. «Es ging darum, viele Bereiche abzudecken und auch klare Unterschiede zwischen den Parteien zu finden.» Die 38 Fragen wurden vorab auch von den Parteien beantwortet. So kann man seine eigene Meinung mit der Meinungen der Parteien vergleichen.

Als Ergebnis zeigt das Programm die Gemeinsamkeiten an, die man mit den Parteien teilt. Je häufiger meine Antworten zu den Antworten einer Partei passen, desto höher ist die Übereinstimmung.

All diese Fragen können helfen, sich bei den vielen Ideen der Parteien besser zurechtzufinden. Allerdings können solche Programme wie der Wahl-O-Mat auch etwas problematisch sein. Schließlich gibt es viel mehr wichtige Fragen als nur die 38 auf der Internetseite. Außerdem kann man sie meist nicht so einfach mit ja oder nein beantworten. Schließlich gibt es ganz unterschiedliche Gründe, warum man etwa für oder gegen Verbrennungsmotoren in Autos ist.

Trotzdem ist es gut zu wissen, welche Parteien zu den eigenen Meinungen passen. Das ist auch für junge Leute interessant, die noch nicht wählen dürfen. Durch die Fragen können sie sich Meinungen über Themen bilden, über die sie noch gar nicht nachgedacht haben oder zu wenig wissen. «Der Wahl-O-Mat soll vor allem Leute dazu bringen, miteinander über Politik zu reden», sagt Pamela Brandt.

dpa.

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