Aus einem schlechten Wohnviertel ein besseres machen

24. Oktober 2021

Die Wohnungen hier waren mal sehr schön. Aber jetzt sehen sie eher schön vergammelt aus. Das gilt für so einige Häuser im Goethequartier in der Stadt Bremerhaven in Norddeutschland.

Manche Leute nennen die Gegend deshalb Problemviertel. Nicht viele Menschen wollen dort gern hinziehen, vor allem Arme sind dort untergekommen. Doch die Stadt hat Ideen, wie das Viertel lebenswerter werden soll.

Dazu verkauft sie einige der Schrott-Wohnungen. Anders als sonst bekommen die aber nicht Leute, die das meiste Geld dafür zahlen. Stattdessen haben Bastler eine Chance, die auch Lust haben, etwas in der Nachbarschaft zu verbessern. Die Idee dahinter: Die neuen Leute im Viertel werden zu Vorbildern und machen die Gegend beliebter.

Wer also billig eine Wohnung kauft, hat erst mal jede Menge Arbeit vor sich, aus Schrott was Schönes zu machen. Winfried Hebold-Heitz etwa freut sich trotzdem drauf: «Das wird hier eine andere Art von Hausgemeinschaft.»

dpa.

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