Aus Heiko und Roman wird HE/RO

15. Januar 2021

Kennst du noch die Lochis? Die Brüder Heiko und Roman Lochmann haben unter diesem Namen seit 2011 Videos auf Youtube veröffentlicht. Gesungen haben sie auch, zum Beispiel Lieder wie «Lieblingslied» oder «Blinder Passagier». Vor 16 Monaten haben die Zwillinge das Lochi-Kapitel beendet. Jetzt sind sie zurück. Unter dem Namen HE/RO haben sie das Lied «Siehst du mich» rausgebracht. Heiko und Roman erklären, wie die Zeit ohne Musik für sie war.

Wie war die Zeit nach dem Ende der Lochis für euch?

Heiko Lochmann: «Die vergangenen zwei Jahre waren eine ganz große Findungs- und Schaffensphase für uns, die wir auch gebraucht haben. Wir haben immer wieder überlegt, mit der neuen Musik rauszugehen - und es mehrmals verschoben. Aber jetzt fühlt es sich richtig an.»

Habt ihr euch mal überlegt, auf Englisch zu singen?

Roman Lochmann: «Da würden wir schon an unserem krassen Akzent und der nicht vorhandenen Englischkompetenz scheitern. Wir finden, Deutsch ist eine total schöne Sprache, um Songs zu schreiben. Man kann sich auf Deutsch ganz toll ausdrücken. Darum war uns sofort klar, dass wir dabei bleiben wollen.»

Wie schwer war es, einen neuen Bandnamen zu finden?

Heiko Lochmann: «Wir hatten Tausende Ideen, auch unsere Eltern haben uns eine Liste mit Vorschlägen geschickt. Am Ende wurde es dann ein Name, der so offensichtlich ist: eine Kombination aus unseren Vornamen Heiko und Roman. Und es ist ein Zufall, dass ausgerechnet unsere Anfangsbuchstaben so ein großes Wort wie «hero» ergeben, also das englische Wort für «Held». Für uns steht der Name auch dafür, dass in jedem von uns ein Held stecken kann.»

Wen wollt ihr mit der neuen Musik erreichen?

Roman Lochmann: «Unser Ziel ist es, mit den neuen Songs auch neue Leute zu erreichen. Aber auch frühere Fans, die die «Lochis» irgendwann zu kindisch fanden. Die sind ja mit uns mitgewachsen. Wer mit 14 Jahren auf unseren Konzerten war, ist heute vielleicht 18 und beendet die Schule. Es ist schön, wenn die Fans diese Entwicklung mit uns mitgehen.»

Interview: Thomas Bremser, dpa

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