Zunge mit Tausenden Zähnen

18. Mai 2021

Sehr langsam kriecht die Weinbergschnecke über ein Sandspielzeug. Wenn es regnerisch und bewölkt ist, fühlt sie sich besonders wohl. Im Gegensatz zu vielen anderen Schnecken ist sie oft tagsüber statt nachts unterwegs. Dann kriecht sie durch Büsche und Gärten.

Auf dem Speiseplan der Weinbergschnecke stehen: frische und abgestorbene Pflanzenteile oder auch Algen an Baumstämmen. Ihr Essen raspelt die Schnecke ab. Das funktioniert wie bei einer Käsereibe, nur mit viel mehr Zähnen. Denn die Zunge der Weinbergschnecke hat mehrere Zehntausend davon.

Ihr Haus aus Kalk ist meist rund vier Zentimeter hoch. Je älter die Weinbergschnecke wird, desto größer und fester wird ihr Schneckenhaus. Bei Gefahr zieht sie sich darin zurück. Mit etwas Glück kann sie in der freien Natur 20 Jahre alt werden.

dpa.

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