Von einem Wald zum nächsten

27. September 2021

Einige leben im Gebirge Harz, einige im Osten von Bayern und einige im Pfälzerwald. Die Rede ist vom Luchs. Diese Katze mit Pinselohren ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Nur etwas mehr als 125 selbstständige Luchse leben in Deutschland. Sie haben ihre Reviere in Wäldern in unterschiedlichen Teilen des Landes, eben vor allem im Harz, in Ostbayern und im Pfälzerwald.

Eines der Probleme der Luchse: die Zerschneidung der Landschaft. Zwischen den ruhigen Wäldern, in denen sie sich wohlfühlen, befinden sich oft Straßen und Orte. Auch Wiesen und Äcker bieten den Luchsen wenig Schutz. Im Wald sind kahlgeschlagene Flächen ein Problem.

Im Bundesland Thüringen in der Mitte von Deutschland sollen sich Luchse in Zukunft auch ausbreiten können. Luchs-freundliche Wälder können dort die Auszeichnung «LuchsWald» bekommen. Dort wachsen verschiedene Bäume, es gibt keinen Kahlschlag und keine Chemie. Die Idee ist: Von so einem Wald schaffen es Luchse hoffentlich weiter zum nächsten Wald.

dpa.

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