Verräterisches Loch in der Schale

02. September 2020

Zu sehen bekommt man die kleinen Haselmäuse nur äußerst selten. Schließlich schlafen sie tagsüber lieber in ihren Nestern aus Laub und Gras. Erst in der Dämmerung und nachts gehen die daumengroßen Tiere auf Futtersuche.

Aber man kann ihnen trotzdem auf die Spur kommen. Wie es ihr Name verrät, mögen sie Haselnüsse. Das heißt, man sucht zum Beispiel am Waldrand nach dichtem Gebüsch mit Haselsträuchern.

Dann schaut man sich die Nüsse am Boden genau an: Haben sie ein kreisrundes Loch mit gleichmäßigen oder leicht schrägen Zahnspuren am Rand? Dann hat sich eine Haselmaus die Nuss herausgeholt.

Naturschützer im Bundesland Hessen haben jetzt eine Aktion gestartet: Dort sollen Kinder und Schulklassen angeknabberte Haselnüsse untersuchen und sammeln. So wollen die Naturschützer herausfinden, wie viele Haselmäuse dort leben.

dpa.

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