Streit um den Hund

21. Juli 2020

Komm, wir schaffen uns einen Hund an! Das überlegen sich viele Familien oder Paare. In fast jedem fünften Haushalt in Deutschland lebt ein Hund. Doch was passiert eigentlich mit dem Tier, wenn sich Eltern oder Paare ohne Kinder trennen?

Oft können sich die Menschen einigen. Der Hund bleibt dann bei einem von beiden. Oder die Getrennten betreuen das Tier abwechselnd. Doch immer wieder kommt es auch zum Streit, manchmal sogar vor Gericht. Die Menschen sind zum Beispiel gekränkt, weil sie verlassen wurden. Vielleicht gönnen sie dem anderen den Hund deshalb nicht.

Manchen Hunden macht das ordentlich zu schaffen. Regelmäßige Abläufe seien für die Tiere wichtig, sagt ein Fachmann. «Durch eine Trennung wird diese Routine durchbrochen.» Er erklärt: «Es kann passieren, dass ein Hund nervös wird, sich schnell über Kleinigkeiten aufregt oder andere Hunde anbellt, die er sonst nicht angebellt hat.» Deshalb ist es wichtig, auch für die Tiere eine gute Lösung zu finden.

dpa.

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