Nagen, raspeln, Bäume fällen

07. April 2019

Mit den oberen Schneidezähnen hakt sich der Biber in den Baum. Dann wird mit den unteren Zähnen geraspelt. Am Ende kommt beinah ein kleines Kunstwerk dabei heraus: Ein Baumstamm, der ein bisschen aussieht wie eine Sanduhr. Also oben dick, in der Mitte ganz dünn und unten wieder dick.

Mit ihrer Nage-Kunst bringen Biber Bäume zum Umstürzen. So bauen sie Staudämme oder Biber-Burgen, um darin zu wohnen. Die Tiere fressen aber auch Rinde und Knospen der Bäume.

Die Zähne der Biber sind bestens für die Nagerei geeignet. Sie können gute drei Zentimeter lang werden und sind sehr hart. Ungewöhnlich ist auch ihre Farbe: Die Schneidezähne sind orange.

In Deutschland wurden Biber lange Zeit gejagt, etwa weil Menschen Kleidung aus ihrem Pelz herstellten. Heute ist das verboten. Die Tiere stehen unter Schutz und vermehren sich wieder, zum Beispiel im Bundesland Niedersachsen. In Deutschland leben heute etwa 25 000 Biber.

dpa.

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