Kleiner Zerstörer

17. November 2021

Sie bohren die Rinde von Fichten an, um ihre Eier dort abzulegen. Haben sich Borkenkäfer erst mal in einem Baum eingenistet, hat der auf lange Sicht keine Chance mehr: Der Baum wird sterben.

Vielen Fichtenwäldern bereiten die Borkenkäfer dadurch Probleme. Das hat auch mit dem Klimawandel zu tun. Bei wärmerem Wetter vermehren sich die Käfer etwa schneller. Bäume, die wegen längerer Trockenheit geschwächt sind, können sich außerdem nicht so gut gegen die kleinen Tiere wehren. 

Wird ein befallener Baum entdeckt, wird der meist gefällt. So soll es den Käfern schwerer gemacht werden, sich auf andere Bäume auszubreiten. Fachleute für Naturschutz finden aber: Die Bäume zu fällen ist nicht unbedingt die beste Idee. Denn dort, wo vorher der Baum für Schatten gesorgt hat, trifft das Sonnenlicht jetzt direkt auf den Boden. Dadurch heizt sich die Erde auf. Das sei schlecht für Pflanzen und Insekten. Stattdessen sollte man die abgestorbenen Bäume lieber der Natur überlassen, sagen die Experten.

dpa.

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