Hilfe für die seltenen Hamster

19. September 2021

Einst waren Hamster auf jedem Feld zu Hause. Daran erinnert sich Bauer Stefan Franz. Die Nagetiere stibitzen gerne Getreide, Kartoffeln, Mais und Rüben, welche die Menschen anbauen. Heute aber sind Feldhamster vom Aussterben bedroht.

Bauer Stefan Franz möchte mithelfen, dass das nicht passiert. «Es geht darum, den Feldhamster zu retten», sagt er. Deswegen macht er auf seinen Feldern in der Stadt Mainz einiges anders. Wenn er das Getreide erntet, lässt er die Stoppeln der Halme erst noch stehen. Dann ist das nicht so ein Schock für die Hamster. Und wenn der Bauer später alles umgräbt, dann nicht so tief. So werden die Hamsterbauten nicht beschädigt.

Außerdem pflanzt Stefan Franz bunte Streifen neben sein Getreidefeld. Dort wachsen Luzerne, Sonnenblumen, Kornblumen und andere Wildkräuter. «Da kann der Hamster rüberlaufen und hat Deckung vor dem Mäusebussard, dem Fuchs und Spaziergängern mit frei laufenden Hunden», sagt der Bauer.

dpa.

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