Helfer schützen den Kiebitz

04. Juni 2019

Der Kiebitz ist etwa so groß wie eine Taube. Du erkennst den Vogel leicht: Am Hinterkopf ragen etwas längere, schwarze Federn hervor, und er hat einen weißen Bauch.

Kiebitze brüten am Boden und verstecken ihre Nester am liebsten im hohen Gras feuchter Wiesen. Sie gehören zu den Wiesenbrütern. Früher lebten viele Kiebitze bei uns. Doch mittlerweile sind es immer weniger. Die Tiere gelten als gefährdet. Das Problem ist: Freie Wiesenflächen werden häufig in Ackerland umgewandelt. Damit der Vogel nicht ganz verschwindet, wollen Naturschützer ihm helfen.

Dafür suchen sie die Nester der Vögel mit einer Wärmekamera an einer Drohne. Solche Kameras zeigen Temperatur-Unterschiede an. Da Lebewesen Wärme abgeben, finden die Helfer die Kiebitze leichter im hohen Gras.

Haben die Helfer ein Nest entdeckt, bauen sie Schutzzäune drumherum. So können andere Tiere die Eier nicht klauen. Und sie bitten Landwirte, dort keinen Mais oder Weizen anzubauen.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG