Große Nager siedeln sich wieder an

01. Mai 2022

Ein breiter, platter Schwanz ohne Haare. Lange, kräftige Schneidezähne. Und ein braunes Fell. So sieht das größte Nagetier aus, das es in Deutschland gibt: der Biber. Das Tier war in Deutschland schon fast ausgestorben. Doch dann wurde es an verschiedenen Orten wieder angesiedelt.

Und das funktioniert. Im Saarland zum Beispiel wurden über die Jahre fast 70 Biber ausgesetzt, erzählt ein Biberexperte. Mittlerweile dürfte es in dem Bundesland etwa 600 bis 700 Biber geben. Darüber freut sich aber nicht jeder. Denn Biber bauen im Wasser Bauten aus Ästen, die Biberburgen. Dafür fällen die Tiere mit ihren Zähnen Bäume. Gehören die jemandem, kann derjenige sich darüber ärgern. 

Wenn der Wasserstand an der Biberburg zu niedrig ist, bauen Biber auch Dämme. So stauen sie Wasser auf. Das kann dazu führen, dass Gebiete überschwemmt werden. Für viele Tiere und Pflanzen, die dort Lebensraum finden, ist das gut. Aber auch hier freuen sich die Leute, denen die Flächen gehören, häufig nicht über die Überschwemmung. Dort müssten Lösungen gefunden werden, sagt der Experte.

© dpa-infocom, dpa:220501-99-116853/2

dpa.

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