Graben für die faltige Königin

27. März 2019

Nacktmulle haben faltige Haut und kaum Haare am Körper. Mit ihren winzigen Augen sehen sie kaum etwas. Außerdem haben sie spitze Nagezähne. Ihr Leben verbringen die Tiere in einem dunklen Labyrinth: Sie leben unter der Erde, in langen Gängen. Ihre Heimat ist Ostafrika.

Vollkommen nackig sind die Tiere aber doch nicht: Sie haben zumindest feine Borsten auf der Haut. Die brauchen sie unter anderem, um sich in ihren Gängen zurechtzufinden. Damit erfühlen sie also ihre Umgebung.

Wie ein Nacktmull-Bau aussieht, kann man etwa im Zoo der Stadt Osnabrück sehen. Die Gänge haben nämlich auf einer Seite Glas. Dort lernt man auch: In jeder Nacktmull-Gruppe gibt es eine Königin. Sie regiert zum Beispiel über Arbeiter und Soldaten. Die Arbeiter graben unterirdische Gänge. Und die Soldaten sollen aufpassen, ob Feinde kommen. Die Königin bekommt auch als einzige Nachwuchs.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG