Der Klimawandel nützt den Mücken

14. April 2019

Vom Klimawandel ist zurzeit oft die Rede, etwa freitags auf den Schülerdemos. Aber nicht nur in der Politik, auch in der Wissenschaft ist dieses Thema wichtig. Forscher versuchen herauszufinden, was die Erwärmung der Erde in der Natur verändert.

Deshalb wissen wir zum Beispiel: Das Leben für Eisbären wird immer schwieriger, weil so viel Eis schmilzt. Manche Tiere aber kommen gut mit Wärme klar, etwa Mücken und Zecken. Die könnten sich deshalb in Zukunft stärker im Norden von Europa ausbreiten, sagen Experten.

Das Problem dabei: Bestimmte Arten können gefährliche Krankheiten übertragen. Diese traten bisher vor allem in den Tropen auf, also in wärmeren Regionen rund um den Äquator. Darüber berichteten Fachleute am Wochenende auf einer Konferenz in den Niederlanden.

Jetzt geht es darum, die Ausbreitung solcher Krankheiten zu verhindern. Einer der Forscher sagte: «Wir müssen uns darauf vorbereiten, mit solchen tropischen Infektionen umzugehen.» Die Gesundheitsbehörden müssten die Überwachung verbessern und dafür sorgen, dass die Menschen rechtzeitig gewarnt werden.

dpa.

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