Yucatán

01. April 2009

Yucatán ist eine Halbinsel in Mittelamerika am Golf von Mexiko. Bekannt ist sie für kilometerlange Strände oft voller Palmen. Doch was kaum einer weiß: Im Golf von Mexiko gibt es auch unter Wasser Strände.

Denn in den Tiefen des Meeres liegen Seen - also Wasserbecken unter Wasser! Das Wasser dieser Seen ist extrem salzig. Das Salz kommt großteils aus dem Meeresboden. Dort wurde es vor sehr langer Zeit abgelagert, als im Golf von Mexiko noch kein Ozean war. Das Salz macht das Wasser im See schwerer als das umliegende Wasser des Meeres. Deswegen bleibt es am Meeresgrund. An den Ufern der Seen wimmelt es nur so von Muscheln.

Die haben einen besonderen Trick, um in dem starken Salzwasser zu überleben. Sie halten sich Bakterien. Diese ernähren sich sozusagen von Methan - einem Gas, das dort unten aus dem Meeresboden austritt. So gedeihen die Bakterien - und diese bieten den Muscheln wiederum Nahrung. Das ist praktisch, denn dort unten gibt es nicht viel. Nicht mal richtiges Sonnenlicht kommt an.

Außer den Muscheln fanden Forscher zahlreiche andere Lebewesen in diesen Tiefen. Sie stießen zum Beispiel auf Garnelen und leuchtend rote Würmer.

Für die Entdeckungsfahrten schickten Wissenschaftler Tauchboote los. Wenn die über so einen Unterwasser-See fahren, gibt es übrigens kleine Wellen - wie auf einem richtigen See.

dpa.

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