Wurm

01. April 2009

In der Tiefsee wimmelt es nur so von Würmern. Manche der schlauchförmigen Tiere kann man mit bloßem Auge gar nicht erkennen, weil sie so klein sind.

Andere wiederum erreichen mehrere Meter Länge. Zu den Tiefseewürmern gehören die sogenannten Vielborster. Sie sitzen meist halb eingegraben im schlammigen Meeresboden. Dort fischen sie mit hauchdünnen Borsten alles Essbare aus dem umliegenden Wasser.

Mit ihnen verwandt sind auch die riesigen feuerroten Röhrenwürmer. Sie leben an den heißen Quellen der Tiefsee. Die Röhrenwürmer ernähren sich auf besondere Art: Sie halten in ihrem Innern Bakterien. Diese Lebewesen können, anders als die Würmer, aus bestimmten Stoffen der heißen Quellen zum Beispiel Zucker aufbauen. Diesen liefern sie an die Würmer, die sich davon ernähren.

Außerdem gibt es in der Tiefsee Igelwürmer, Pfeilwürmer, Spritzwürmer und viele mehr. Einige wenige Wurmarten leben nicht am Boden sondern im Freiwasser. Ihre Füße haben sie zu kleinen Paddeln umgebildet, die sie zum Schwimmen benutzen. Sie sind gefräßige Räuber und stürzen sich auf alles, was kleiner ist als sie selbst.

dpa.

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